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Chemotherapie


Antwort zeigen oder verstecken Ist Chemotherapie gefährlich?

Generell gilt jede Chemotherapie, die beim Tier durchgeführt wird, auch für den Menschen potenziell als krebserzeugend. Speziell gefährdet sind schwangere Frauen und Kinder, da deren Körper im Wachstum sind. Die Mengen an Chemotherapeutika, die von den behandelten Tieren über Kot und Harn ausgeschieden werden, sind äusserst gering. Dennoch empfehlen wir vorsichtig zu sein. In einem Haushalt mit Kindern muss besonders darauf geachtet werden, dass die Kinder nicht mit Kot oder Harn des behandelten Tieres in Berührung kommen.

Antwort zeigen oder verstecken Werden Tiere für eine intravenöse Chemotherapie in Narkose gelegt?

Normalerweise nein. Ist ein Tier sehr nervös oder aggressiv, wird es zu seinem eigenen Schutz sediert, da viele Chemotherapeutika stark gewebeschädigend sind, wenn sie ausserhalb der Vene gelangen. Eine Vollnarkose ist fast nie nötig.

Antwort zeigen oder verstecken Wie vertragen Tiere eine Chemotherapie?

Generell sehr gut. 60% der Tiere zeigen keinerlei Nebenwirkungen, bei weiteren 30% sind die Nebenwirkungen sehr milde. Nur in 5 bis 10% der Fälle kommt es zu starken Nebenwirkungen, die eine Hospitalisierung erfordern, meist aufgrund starken Erbrechens und Durchfalls. Die meisten können innert 12 Stunden stabilisiert werden und dürfen wieder nach Hause. 0,05% der Patienten sterben aufgrund der Wirkung einer Chemotherapie.

Antwort zeigen oder verstecken Welche Nebenwirkungen sind bei einer Chemotherapie zu erwarten?

Chemotherapeutika greifen alle sich schnell teilenden Zellen an. Die am schnellsten sich teilenden Zellen sind die Tumorzellen. Da aber auch Magen-Darm-Zellen sich sehr schnell teilen kann es zu geringen Magen-Darm-Unverträglichkeiten kommen, von einem leicht verminderten Appetit bis zu Erbrechen und Durchfall. Weitere Zellen, die sich schnell teilen, sind Knochenmarkzellen (blutbildende Zellen). Sie werden somit auch durch die Chemotherapie angegriffen. Fallen gewisse Blutzellen unter einen kritischen Wert, kann es zu Spontaninfektionen kommen, die lebensgefährlich sein können. Dem Besitzer fällt oft nicht auf, dass das Immunsystem geschwächt ist. Während der Chemotherapie muss man daher mit Blutanalysen regelmässig überprüfen, ob die Anzahl dieser Blutzellen noch genügend ist. Falls nicht, können Antibiotika eine Infektion verhindern.